Sarah Alexander & Susan Winter — Monophony

kuratiert von Jana Sperling (maerzgalerie, Berlin)

08. bis 24. Oktober 2010· Eröffnung am Freitag, den 08. Oktober · 18 Uhr

 

Die Oberflächenästhetiken der Arbeiten von Sarah Alexander und Susan Winter beschreiben monochrom wirkende Flächen, die je nach Perspektive und Standort des Betrachters in ihrer Farbigkeit changieren und rhythmisierende Strukturen preisgeben. Dabei stehen sich unterschiedliche Konzepte eines abstrahierenden Werkbegriffes in Malerei und Objekt gegenüber – einig in der Formulierung einer authentischen und in ihrer Art abstrakten Bildsprache.

Susan Winter setzt eine Vielzahl an fragilen Objekten des täglichen Lebens zu in sich geordneten Kompositionen zusammen. Sie installiert Sinnbilder, denen eine Beschäftigung mit dem Diskurs über normierende Wirkungsmächte von gesellschaftlichen Strukturen vorausgeht. Fragen nach Identität, Konstruktion und Sichtbarkeit/Unsichtbarkeit werden gestellt und auch formale Bezüge zur Symbolik der Farbe angedeutet.

Charakteristisch für die Malerei von Sarah Alexander ist die Untersuchung der Materialität von Farbe – bewegte Farbflächen erzeugen spezifische Formen, Kanten und Verläufe. In ihrer Beschaffenheit sind sie matt oder glänzend, transparent oder deckend, saugen sich in die rohe Leinwand ein oder trocknen mit Volumen auf. Durch einen kontinuierlich selbstreferenziellen Entstehungsprozess hat ihre Malerei eine eigene Identität und Eigenständigkeit gewonnen.

 

Öffnungszeiten

08. Oktober von 18 bis 22 Uhr, 09. und 10. Oktober von 14 bis 18 Uhr

anschließend nach Vereinbarung

Sarah Alexander & Susan Winter — Monophony